RunningDoc – Tomtom Fitnessuhr im Test

Gleich vorweg: Braucht man zum Laufen nun Tech Gimmicks oder nicht? Ich denke eine Diskussion ob man diese Dinger überhaupt braucht, können wir uns sparen. Jeder Läufer hat dazu seine eigene Meinung und Überzeugung. Noch dazu wenn man mit einem Teil laufen geht, dass so vollgestopft mit Features ist wie die neue TomTom”Runner 2 Cardio & Music”.

Vorteile

  • Schlankes Design und angenehm zu tragen
  • Rasches GPS Signal
  • gut erfasste Herz Rate

Nachteile

  • Bluetooth Kopfhörer notwendig
  • Software nicht komplett
  • Batterieausdauer
Täglich begegnen wir anderen Läufern und solchen, die es gerne wären, die mit zahlreichen technischen Geräten am Körper wie Brustgurt, Pulsuhr, Smartphone, Smartwatch….. aber wir schweifen wieder ab! Fakt ist je mehr die Uhr kann, umso besser, vor allem wenn man kein Fan von Brustgurten ist.
Als Teststrecke dient mir meine bevorzugte Tour entlang des Donaukanals, der günstigerweise nur 5min von meiner Wohnung entfernt liegt! Lockere 16km ohne Zeit oder Tempovorgabe! Ich persönlich finde, dass es sich am Donaukanal besonders gut laufen lässt, und die Strecke deswegen ideal für ein leichtes Lauftraining ist. Leider ist vor allem zwischen Rossauer Länder und Schwedenplatz auch immer Einiges los ist, daher bevorzuge ich die Stecke Richtung Klosterneuburg. Zwar ist es gut, dass die Strecke nach Belieben in beide Richtungen ausweitbar ist, in meinem Fall aber vor allem Richtung Klosterneuburg!

Tomtom – der niederländische Navigationshersteller war einer der ersten, die vor zwei Jahren einen Handgelenks-Pulsmesser auf den Markt gebracht haben.

Solide Uhr für Anfänger

Die Tomtom Runner bietet mehrere verschiedene Sportprofile an, darunter:  Laufen, Radfahren, Schwimmen, Laufband, Studiotraining, Indoorcycle und Freestyle.

Das wichtigste neue Feature ist vor allem der Musik-Player, zwar keine bahnbrechende Funktion, aber in Summe, kann man so das Handy getrost zuhause lassen. Ausschließlich Wiedergabelisten aus iTunes und Windows Media Player lassen sich einfach über eine Drag & Drop-Option importieren. Einzelne Lieder importieren ist (noch) nicht möglich. 

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Um die Musik zu hören, benötigt man geeignete Bluetooth Sportkopfhörer. Klingt einfach, ist es aber nicht. Laut TomTom benötigt man Kopfhörer, die das A2DP-Profil unterstützen. Aber das ist nicht alles. Der Verbindungsaufbau hängt davon ab,  am welchen Handgelenk man die Uhr zu trägt. Dies hat offenbar mit der Position der Bluetooth-Antenne in den Kopfhörern bezogen auf die Uhr zu tun, je größer der Abstand, umso mehr Aussetzer. Ich habe ein Paar von Mpow Cheetah probiert, aber die Bluetooth-Signalstabilität war nicht so toll. Es gab sowohl häufige Unterbrechungen als auch eine verminderte Akkulaufzeit.

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Die Uhr trägt sich generell sehr gut, ist klein, leicht und einfach im Handling. Zentrale Einheit ist der 22 x 25mm Monochrom Bildschirm mit einer  144 x 168 Auflösung. Die Hintergrundbeleuchtung hat sich seit dem vorherigen Modell stark verbessert. Aktiviert wird es indem man die Handfläche über den Bildschirm platziert.

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Der Puls wird immer schnell gefunden und das GPS-Signal ist nach dem neuesten Update auch rasch erfasst! Erst nach dem Finden des Signals kann man dann starten!

Die Batterielaufzeit ist wirklich stark davon abhängig, wie man sie verwendet. Wenn es in erster Linie für die Tagesaktivität ist, dann sind die von TomTom angegebene dreiwöchige Lebensdauer der Batterie kein Problem. Wirklich interessant ist aber die Auswirkung von GPS, Herzfrequenz-Tracking-und Musikwiedergabe, wenn man alle zur gleichen Zeit verwendet. Bei meinen Tests mit der GPS und Herzfrequenz Funktion kommt man eine Woche durch, bevor es heißt Aufladen! Schaltet man die Musik dazu, dann sinkt die Lebensdauer auf gerade mal fünf Stunden. Der Lebensdauer der Batterie tut das des Weiteren nicht sehr gut.
Die TomTom Software inkl. der MYSPORT APP bleibt eine Enttäuschung und verblasst zu dem, was die Konkurrenz derzeit zu bieten hat.
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Fazit

Die Uhr ist ideal für Anfänger hat eine einfache Bedienung, leider ist die Batterie der größte Schwachpunkt.

Ps: Keine automatische Synchronisation mit Runstastic: Die automatische Synchronisation der TomTom Runner funktioniert derzeit aus MySports nur mit Runkeeper, Endomondo, Jawbone, MapMyFitness, MyFitnessPal, NikePlus, Strava, TaiwanMySports,TrainingPeaks.

Preis:

TomTom – Runner 2 Cardio+Music – Sportuhrschwarz/anthrazit 249.95€ 

Konkurrenz:

Fitbit Surge 249.95€

 

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