Mammakarzinom: Trends in der Therapie

Mammakarzinom

Foto: Shutterstock/jovan vitanovski

Aktuelle Studien zeigen neue Trends in Bezug auf Behandlungsstrategien und -standards bei Patientinnen mit Mammakarzinom. Der Onkologe Rupert Bartsch von der Universitätsklinik für Innere Medizin I am AKH Wien, fasst die wichtigsten Ergebnisse in unseren Kompaktvideos zusammen.

Spezifischer Kinaseinhibitor Alpelisib in Kombination mit Fulvestrant

40 bis 45 Prozent der Patientinnen mit hormonpositivem Mammakarzinom haben eine aktivierende PIK3CA-Mutation. Der alphaspezifische Phosphoinositid-3-Kinase-Inhibitor Alpelisib in Kombination mit Fulvestrant verlängerte in der SOLAR-1-Studie das progressionsfreie Überleben bei vorbehandelten Patientinnen, verglichen mit einer Fulvestrant-Monotherapie.

T-DM1: Neuer Standard nach neoadjuvanter Therapie

In der KATHERINE-Studie erhielten Patientinnen mit HER-2 positivem Brustkrebs, die nach einer neoadjuvanten Therapie noch Tumorgewebe aufwiesen, entweder Trastuzumab oder Trastuzumab-Emtansin (T-DM1). T-DM1 führte zu einem längerem erkrankungsfreien Überleben, außerdem zeigte sich ein Trend hin zu einem verbesserten Gesamtüberleben.

Praxisverändernd: Immuntherapie bei triple-negativem Mammakarzinom

Patientinnen mit metastasiertem, triple-negativem Mammakarzinom wurden in der Phase-III-Studie IMpassion130 entweder mit Nab-Paclitaxel oder mit Nab-Paclitaxel und dem Immun-Checkpoint-Inhibitor Atezolizumab behandelt. PD-L1 positive Patientinnen hatten mit der Kombinationstherapie ein klinisch relevant verbessertes Gesamtüberleben um zehn Monate.

0 Comments

Leave a reply

Schreib uns

sende uns deine digitale Brieftaube!

Sending

© 2018 by nextdoc with ♥ from beautiful Vienna

Bei nextdoc einloggen

oder    

Passwort vergessen?

Create Account