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  • Da kann Dir die Studienvertretung am besten helfen: http://human.oehmedwien.at

  • Wenn eine Ausbildungsstelle frei ist bekommst Du, außer im AKH, schon einen Vertrag für 6-7 Jahre. Es gibt natürlich auch die Möglichkeit, dass nur eine Karenzstelle oder irgendwas frei ist, dann sind die Verträge natürlich kürzer. Du kannst aber immer kündigen, also natürlich kannst Du nach zwei Jahren wieder in die Schweiz gehen.

    Ohne die Basi…[Weiterlesen]

  • Sorry für die späte Antwort
    1. In Österreich heißt die oder der ChefärztIn PrimarIa. Wo Onlineformulare vorhanden sind, muss man sich zwangsläufig per Onlineformular bewerben. Natürlich können gleichzeitig AbteilungsleiterInnen kontaktiert werden, aber für Basisausbildung only sind die TrägerInnen eher zuständig als die Abteilungen.

    2. Wie nur ei…[Weiterlesen]

  • Hast Du wirklich promoviert oder einfach nur das Diplomstudium n202 abgeschlossen? Meistens besteht die Basisausbildung aus x Monaten Chirurgie und x Monaten Innere Medizin. Es ist nirgends festgehalten, wie die Fächer aufgeteilt werden müssen.

    Der KAV will sechs Monate Interne und drei Monate Chirurgie. Andere Träger handeln das anders. Das Tä…[Weiterlesen]

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  • pills-384846_1920

    Der nextdoc Wochenrückblick
    Kalenderwoche 14. #ausbildung #lehre #berufsschule #medizin #pharmalobby #bildgebung #markusmüller #kliniksuche.at #gehälter

    Lange nachdem die Medizin entakademisiert und auf berufsschulniveau degradiert wurde, spricht sich Rektor Müller dagegen aus
    International sind “Medical-Schools” gang und gäbe. In Wien werden pro Jahr ein bis zwei Prüfungen geschrieben, für die maximal ein Monat lang, wie beim Führerschein, ein paar tausend Single- und 30% davon Multiple-Choice-Fragen auswendig gelernt werden müssen. Am Ende darf noch ein pseudowissenschaftlicher fünfzigseitiger Text verfasst werden, der auch nur eine kleine Formalität am Weg zum Diplomdoktor darstellt.

    Der neue Wiener Rektor Markus Müller glaubt, dass seine eigenen AbsolventInnen “verstehen können müssen, was im ‘New England Journal of Medicine’ steht, und es sich nicht vom Pharmareferenten erklären lassen” dürfen. Vielleicht sollte er sich einmal mit den in seiner Elitekaderschmiede Ausgebildeten zusammensetzen, um ihre Kompetenzen, anders als im Studium, wirklich zu überprüfen. Das Ergebnis könnte ihn überraschen und/oder seine Realitätsverweigerung erschweren. In der Zwischenzeit darf er sich ruhig auch bei anderen Zeitungen darüber beschweren.
    Das besteste Gesundheitssystem der Welt ist ein Mehrklassensystem
    Das Magazin Konsument beauftragte sechs Tester, bei jedem MR-Institut mit Kassenvertrag in Österreich anzurufen. Dort sollten erfundene Knieschmerzen oder ein in Wirklichkeit nicht vorhandener Bandscheibenvorfall abgeklärt werden. Fast bei jedem zweiten Getesteten konnte durch das Angebot der Privatzahlung Wartezeiten exorbitant verkürzt werden. Die Preise bewegen sich, je nach Indikation, zwischen 130 und 550 Euro.

    Im Test fiel auch ein Ost-West gefälle auf. In Wien, Niederösterreich und im Burgenland warten Kranke am längsten auf die teure bildgebende Diagnostik. Die Diskussion entfacht wieder den Streit um die Deckelung.

    Die Pharmalobby ist angeblich böse
    Schon wieder packt jemand in einem Buch mit der Wahrheit aus. Der Neurologe Phamy Aboulenein schlägt sogar vor, im Studium ein Bewusstsein zu schaffen, “dass es nicht in Ordnung ist, wenn man von Dritten etwas bekommt.” 1. Viel Erfolg dabei, 2. Adieu Drittmittelfinanzierung? 3. Warum wird das Buch dann nicht verschenkt?

    In einer Stellungnahme erklärt Pharmalobbyist Jan Oliver Huber, dass in den vergangenen Jahren viel geschehen sei, und die Realität am Autor vorbeigegangen wäre. Auch andere, differenzierte Stimmen melden sich.
    Die Kammer sammelt Unterschriften und niemand weiß, wofür
    Die Abschaffung von HausärztInnen und Zwei-Klassenmedizin, dagegen kann ruhig unterschrieben werden. Mit diesen Argumenten sammeln die StandesvertreterInnen Stimmen gegen ein neues Primary-Health-Care-Gesetzt. Dass HausärztInnen dadurch gestärkt werden würden und die öffentliche Gesundheitsversorgung besser werden könnte, wird verschwiegen.

    Ernest Pichlbauer kritisiert das ungezielte Vorgehen der Kammer und vermutet einen Machtkampf um das Verhandlungsmonopol bei KassenärztInnen.
    Ein intransparentes Tool für die Spitalsauswahl wird als transparent verkauft
    Initiativen zur Beleuchtung des Österreichischen Gesundheitssystem sind notwendig und gerne gesehen. kliniksuche.at soll mit kurz zusammengefassten Keypoints die Entscheidung für oder gegen ein gewisses Spital erleichtern. Eine kurze Beschäftigung mit der Website zeigt die Absurdität des Projekts.

    So erfüllt das Allgemeine Krankenhaus Wien keine Kriterien für den Aufenthalt, weil die durchschnittliche Verweildauer um einen Tag höher, die Anzahl natürlicher Geburten und der Anteil an Tageskliniken niedriger als im Bundesschnitt sind. Die Gründe für die abweichenden Daten werden in keinster weise beleuchtet.

    Wenigstens kommt das Landeskrankenhaus Rottenmann-Bad Ausee mit 9 von 9 erfüllten Kriterien besser weg. Dass die Anzahl der Geburten 120 unter der österreichischen Mindestfrequenz liegt, soll werdende Mütter offensichtlich nicht beunruhigen.
    Die Gehälter sind wirklich nicht das Problem
    Weder für MedizinerInnen, noch für die ArbeitgeberInnen. Das Krankenhaus-Nord verschlingt statt der ursprünglich kolportierten 300 Millionen Euro nun konservativ geschätzt 1,2 Milliarden Euro. Die Eröffnung wurde von 2011 auf 2018 verschoben. Beim Neubau des Universitätsklinikums in Hamburg-Eppendorf kostet ein Bett 250.000 Euro, in Wien 1,4 Millionen Euro.

    Der KAV beruhigt wenigstens die Gemüter beim Thema “40 statt 48 Stunden”. Natürlich können in Notfällen noch immer Überstunden beantragt werden. Allerdings erst “nach Ausreizung aller Möglichkeiten zur Vermeidung eben jener”. Ob diese Möglichkeiten auch das Nichtaufschreiben für PatientInnen notwendiger Überstunden beinhalten, wird nicht geklärt.
    Worüber sonst noch diskutiert wird…
    Stephanie Grimm erklärt, warum uns Schlafen peinlich ist.

    Nicht alle Wundermittel in Apotheken wirken Wunder.

    Die Allgemeinmedizin-Lehrpraxis ist noch immer nicht finanziert.

    Österreicher fühlen sich unterdurchschnittlich gesund.
    WS

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  • freizeit

    Der nextdoc Wochenrückblick.
    Kalenderwoche 13. #40stundenwoche #immunologie #fritsch #tes #kiweno

    In Zukunft gibt es noch mehr Freizeit in der Medizin
    Im Krankenhaus Hietzing dürfen ÄrztInnen ab Juni keine Überstunden mehr machen. Sollte das nicht funkionieren, sollen diese einfach gar nicht mehr abgegolten werden. Der KAV will so die, durch die Gehaltsreform teurer gewordenen, Mehrleistungen eindämmen. Nun gehen die Spitalsbetreiber also auf’s Ganze. Im Sinne der arbeitsmedizinischen Hygiene, könnte doch gleich auf 36 Stunden reduziert werden.

    Der Plan ist leicht abzuschätzen: Das derzeit tätige medizinische Personal ist durch soziales Netz und Immobilien an Österreich gebunden. Neueinsteiger, geblendet von der durch Direktionen und Human Ressources-Abteilungen ausgemalten schönen neuen Welt geblendet. Die Wahrheit wird dann erst erkannt, wenn das soziale Netz schon unauflösbar gefestigt und Immobilien angezahlt sind. An sinnvolleren Erklärungsansätzen scheitern sämtliche ExpertInnen.
    Immunologie ist nicht mehr so gesundheitsrelevant
    Die Tagesklinik in der Schwarzspanierstraße untersucht jährlich 10.000 Blutproben. Angeborene Immunschwächen sollten vernünftigerweise früh abgeklärt werden. Der Wiener Gebietskrankenkasse (WGKK) ist das kein Geld mehr wert, der Kassenvertrag wird nicht verlängert. Die Krankenfürsorgeanstalt der Bediensteten der Stadt (KFA), die Versicherungsanstalt öffentlicher Bediensteter (BVA) und die Eisenbahnerversicherung bleiben dem Institut weiterhin treu.

    Die Universitätsklinik für Immunologie bietet laut WGKK dasselbe Leistungsspektrum um ein Viertel der Kosten. Die Aufregung ist, wie bei jeder “Leistungskürzung” im öffentlichen Gesundheitssystem, groß.
    Die MedUni-Rektorin in Innsbruck kommentiert alles vorsichtig
    Beim Thema Privatuniversitäten sagt Helga Fritsch im Standard-Interview: “Ob dadurch der Mangel an Ärzten in den Tälern gedeckt werden kann, getraue ich mich nicht zu beurteilen.” Beim ÄrztInnenmangel generell spricht sie die Work-Live-Balance an, Bedingungen am Arbeitsplatz und letztenendes natürlich auch das Geld.

    Lieber spricht sie über ihre Ideen für die Allgemeinmedizin. Die Ärztekammer solle Assistenzberufe in Praxen zulassen, das Berufsbild der HausärztInnen werde sich in Zukunft radikal ändern. Ein Schlüsselprinzip ist dabei das Arbeiten im Team und die Integration in Klinknetzwerke.

    Interessant ist auch die Diskussion zur Wanderungswellen von MedizinerInnen in der EU. Es käme zum Beispiel in Deutschland zum Konflikt zwischen deutschsprachigen und nicht-deutschsprachigen ÄrztInnen, weil Einheimische so mehr mit nichtärztlichen Tätigkeiten belastet werden würden.
    Worüber sonst noch diskutiert wird…
    Transkutane Elektrostimulation ist gefährlicher, als es sich ahnungslose Fittnesfreaks eingestehen wollen.

    MBL-Krafttrainer geben Fitnesstips.

    Das “Start-Up” Kiweno, welches sich mit Nahrungsmittelunverträglichkeiten beschäftigt, wird heftigst kritisert.
    WS

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  • wochenrueckblick_kw11

    Der nextdoc Wochenrückblick.
    Kalenderwoche 11. #universitäreausbildung #pharmahonorare #landärztInnenmitausapotheke #mysteryshopping #medizinuniversität

    Die universitäre (Aus-)Bildung in der Medizin ist auch im angloamerikanischen Raum nicht besser
    Ein US-Amerikanischer (Chef!-)Assistenzarzt bloggt über umotivierte, schlecht vorbereitete, zu spät und mit Kaffee in der Hand erscheinende, früh gehende und sich bei OberärztInnen beschwerende Studierende. Er schiebt die “Probleme” auf die mit Kreuzerltests abgefragte Studienleistung. Ob die Veränderungen in der Einstellung des Nachwuchses mit dem Wunsch nach einer ausgeglicheneren Work-Life Balance zu tun haben könnten, spricht er als Elite-(Chef!-)Assistenzarzt natürlich nicht an. Warum auch, YOLO.
    Pharmafirmen veröffentlichen freiwillig Honorare für ÄrztInnen
    Ab 1. Juli 2016 planen Pharmafirmen Honorare für Vorträge, Seminare und Studien zu veröffentlichen. Ein Grund soll die Anfälligkeit für Korruption im Gesundheitssystem sein. Auch Geldflüsse an ganze Spitäler und Institute werden einsehbar gemacht. Die Industrie will damit im Sinne der Transparenz einen Imagewandel schaffen.
    Es könnte doch noch eventuell irgendwer als Allgemeinmediziner mit Hausapotheke aufs Land gehen
    Die Regierung hat 130 Hausapotheken gesichert. Die nächste Apotheke darf statt sechs ab jetzt vier Kilometer entfernt sein. Die Gesundheitsministerin, der Gemeindebund-Präsident freuen sich, der NEOS-Gesundheitssprecher ist dagegen und wirft den anderen Klientelpolitik für HausärztInnen und gegen PatientInnen und ApothekerInnen vor. “Eine Hausapotheke hat nicht die Funktion, das Einkommen von Landärzten (sic!) aufzubessern.” Im Forum wird angeregt diskutiert, dass viele (angebliche) ÄrztInnen zu viel Zeit hätten, Kommentare zu hinterlassen. Wenigstens haben sie keine Zeit, spannende Wochenrückblicke zu schreiben.
    Die Ärztekammer klagt beim Verfassungsgerichtshof gegen das Mysteryshopping
    Das Überprüfen von Ordinationen mit TestpatientInnen ohne begründeten Verdacht soll nicht rechtmäßig sein. Zu einer Straftat dürfe auch nicht verleitet werden, nicht einmal von den Krankenkassen. Verfassungsrechtler Heinz Mayer relativiert allerdings. Es müsse gewartet werden, bis das Mysteryshopping gestartet wird. Erst dann könne geklagt werden. Kammerpräsident Artur Wechselberger droht trotzdem jetzt schon, sich an das Höchstgericht zu wenden, wenn die Bestimmungen nicht nach seinen Vorlieben angepasst werden.
    Tirol bekommt endlich eine zweite Medizinuniversität
    Landeshauptmann Platter schnitzt schon seine Gedenktafel für die Eingangstür. Dietmar Neuwirth will deshalb die Landesregierung enteignen. Die NEOS halten die Aktion für eine “föderalistische Geldverbrennungsmaschine“. Wie immer wird als Argument der ÄrztInnenmangel in Österreich zitiert. Dass Österreich die meisten Medizinstudienplätze in der OECD hat, interessiert wieder keine Wähler. An anderen Aufnahmetests gescheiterten Tirolern wird ein Studium ermöglicht, damit sie danach, wie der Rest der Studierenden, Österreich den Rücken kehren und wahrscheinlich nie wieder zurückkommen.
    Was nebenbei geschah…
    AKH-Stargynäkologe Peter Husslein will einen AKH-Turm sprengen.

    Niederösterreich baut noch mehr Spitäler.

    Kärnten spart, die Krankenkasse freut sich, der FPÖ ist das zu wenig.

    Die Grünen wollen im Gesundheitssystem mehr Macht für den Bund.

    In den Salzburger Nachrichten glaubt eine Kolumnistin noch immer, dass Österreich zu wenig ÄrztInnen hat.
    WS

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  • wochenrueckblick_kw10

    Der nextdoc Wochenrückblick.
    Kalenderwoche 10. #Asylärzte #Öffnungszeiten #Doktorat #HLA-Inkompatibilität

    Für zusätzliche Arbeitskraft gibt es bei der Ärztekammer keine Extrawürste
    Syrische ÄrztInnen und ApothekerInnen warten zwischen zwei bis fünf Jahre auf ihre Nostrifikation. 300 zusätzliche ÄrztInnen könnten in Österreich, während sie auf ihre Anerkennung warten, ihre BerufskollegInnen unterstützen. Da dies in der Alpenrepublik nicht möglich ist, gehen viele Geflüchtete weiter nach Deutschland, wo sie während des Verfahrens unter Aufsicht arbeiten dürfen. Zu den außerordentlichen Fluchtbewegungen im letzten halben Jahr sagt Ärztekammerpräsident Thomas Szekeres nur: “Extrawürste kann es nicht geben“. Erkrankte sollten aufgrund der Sprachbarriere also noch fünf Jahre bis zum Spitalsbesuch warten.

    Exex-Stronach und Ex-VP-Mandatar Marcus Franz hält die deutsche Praktik für gefährlich. Hobbytiefenpsychologen könnten da Kompensation der eigenen Kompetenzlosigkeit vermuten. Passend dazu, werden in Kärnten Flüchtlinge wohl bald 700.000 Euro Schulden in Spitälern abarbeiten müssen.
    Mehr ÄrztInnen mit den gleichen, kurzen Öffnungszeiten sind vielleicht doch keine Lösung
    Anstatt wie immer unisono mehr Studienplätze und Universitäten zu fordern, kommt die Stadt Wien tatsächlich auf die Idee, Öffnungszeiten zu verlängern. Eine Einigung zwischen Stadt, Kammer und Gebietskrankenkasse gibt es angeblich schon. Neben Mariahilf und dem Donauspital (und der interessanten Vergabe dort) sollen Ordinationsnetzwerke errichtet werden. Die Öffnungszeiten sollen sich bis in die Abendstunden erstrecken. Physio-, PsychotherapeutInnen und ErnährungsberaterInnen werden mitvernetzt.

    Trotzdem sprechen sie die StandesvertreterInnen über Presseaussendungen weiter gegen ein Primary-Health-Care Gesetz aus. Ohne dass es einen konkreten Entwurf gibt, wird ins Blaue kritisiert.
    Das wissenschaftliche Talent von MedizinerInnen wird diskutiert
    In Deutschland darf Ursula von der Leyen ihren Titel behalten, obwohl 20 Prozent ihrer Doktorarbeit plagiiert sind. In Österreich durfte vor der Reform zum Diplomstudium zwischen einer Dissertation und dem Absolvieren von Wahlfachstunden gewählt werden. Trotzdem erhielten StudentInnen einen richtigen Doktortitel. Auch im neuen Studienplan ist die einzige Hürde zum Dr. med. univ. einen Text über 50 Seiten zu verfassen.

    Ob die Diskussion zu mehr Qualität im medizinischen Wissenschaftsbetrieb führen wird, bleibt abzuwarten.

     
    Was nebenbei geschah…
    HLA-inkompatible Nieren zu transplantieren ist besser als keine Niere zu transplantieren.

    Impfungen töten nicht.

    Pfusch in der Wissenschaft wird manchmal erkannt, aber selten gemeldet.

    Im österreichischen Parlament ist Tuberkulose ausgebrochen.

    Der Asylwut-Doc flüchtet aus Wien.
    WS

     

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  • wochenrueckblick_kw9

    Der nextdoc Wochenrückblick.
    Kalenderwoche 9. #Österreichquote #stretching #impfung #rainer #apotheken #tankstellendoc

     
    Die Österreich-Quote ist nicht gerechtfertigt. Und soll deshalb bleiben
    RektorInnen-Chefin Hammerschmid meint, dass sich die Quote mit einem Personalmangel nicht rechtfertigen lässt. Dieses Jahr soll die 75%-Österreichquote für das Studium reevaluiert werden. Der nicht vorhandene Mangel an MedizinerInnen ist ein schwaches Argument. Ein Fass ohne Boden lässt sich nicht mit zusätzlichen Unis in allen Bundesländern füllen. Weil die Universitäten postpromotionelle Bedingungen nicht verbessern können und der Staat auch nicht gerade die konkretesten Pläne umsetzt, hofft Hammerschmid auf eine Verlängerung der Quote.
    ChirurgInnen profitieren von Streching während Operationen
    In einer Studie wurde gezeigt, dass 1,5minütige Kurzpausen mit Streching im Intervall von 20-40 Minuten zu signifikant weniger Nacken-, Schulter-, Hand- und Kreuzschmerzen führte. Die durchschnittlichen Operationszeiten wurden bei den 66 Teilnehmern nur geringfügig länger.
    Werbung wirkt
    Der in Innsbruck entwickelte FSME-Impfstopff feiert seinen 40. Geburtstag und befindet sich in immunisierender Konzentration in 85% der österreichischen Luxuskörper. 90% der Infektionen gehen symptomlos vorrüber, 10% mit Komplikationen. 2015 gab es laut Pfizer 64 dokumentierte Fälle in Österreich.

    Gegen Masern sind nur 75% der Kinder in Österreich geimpft.
    Rainer gegen Goliath
    Der Gründer der Asklepeios-Ärztegewerkschaft zieht nun gegen die Stadt vor Gericht. Durch den Fall sollen auch die fraglichen Praxen der Kettenverträge bei der Anstellung von Spitalsärztinnen und -ärzten beleuchtet werden. Der KAV sieht sich im Recht. Währenddessen Sammelt Kammerpräsident Sekerez fleißig Unterschriften für seinen Kollegen. Wie Profil berichtet, könnte das vor den Wahlen nicht ganz uneigennützig sein. Auch SpringerMedizin.at beschäftigt sich mit dem Thema.
    Den Apotheken geht es angeblich schlecht
    Jedes Jahr um die selbe Zeit schreien Apotheken um Hilfe. Jede dritte sieht sich in den roten Zahlen. Auffallend dabei: Dasselbe galt schon 2014 und 2015. Die Anzahl der Apotheken stieg dabei von 1340 auf 1370. Macht das schon lange bekannte Spardiktat im Gesundheitssystem schon den Neueröffnenden zu schaffen? Oder scheitert es am Businessplan? Dann wäre es an der Zeit, den Nachwuchs zum Medizinstudium zu drängen, und zum “kaputtgesparten” Bundesheer zu schicken. Dort werden Gehälter erhöht.

     
    Was nebenbei geschah…
    Großbritannien ist bei Bioethik-Debatten pragmatischer als Österreich.

    Wer zu Doctor Google geht, fühlt sich gesünder.

    The monkeys who stare at wheelchairs.

    Der Tankstellendoc wird von der Ärztekammer verklagt, weil er die Krebserkrankung eines Politikers fantastisch findet.

    Die Nachtdienst-Tätigkeitserhebung ist noch nicht vom Tisch.

    Österreich ist in dieser Woche noch immer psychiatrisch unterversorgt.

    Der Chiasamen-Trend wird trotz erwiesener Nichtwirksamkeit nicht aufhören.
    WS

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  • wbs schrieb einen neuen Beitrag, Wählerstromanalysen vor 3 Jahren, 2 Monaten

    Die Wahlergebnisse findet ihr hier.

    Kommentar – Die Wahlen sind vorbei und nichts hat sich geändert. In der Hochschulvertretung der MedUni Wien hält die UFMUW mit fünf Mandaten die absolute Mehrheit, die ÖMU bekommt als WUM wieder drei. Der VSStÖ darf sich über den unveränderten Platz drei mit einem Mandat freuen, der Sitz im Senat geht sich allerdings um 47 Stimmen nicht mehr aus. Nur in der Studienvertretung Humanmedizin sitzen ab jetzt mehr UFMUW-Mitglieder. An der MedUni Graz baut der VSStÖ seine Führung prozentmäßig aus, die IMU an der MedUni Innsbruck verliert ein paar Wählerstimmen verglichen zu 2013. Das kann aber auch mit dem geänderten Wahlmodus, die Direktwahl der Bundesvertretung zusammenhängen. An der Paracelsus MedUni werden mit über 50% JUNOS und AG für die Bundesvertretung gewählt.

    Auch auf Bundesvertretungsebene ändert sich an der Konstellation Exekutive und Opposition gar nichts. Mit 2013 ist auch dieses Ergebnis schwer zu vergleichen. GRAS verdrängt VSStÖ von Platz zwei hinter AG, FLÖ und FEST verlieren aufgrund des neuen Wahlmodus’ viele Mandate, JUNOS verzeichnet starke Zuwächse und die LISTE darf sich als neue Fraktion zusammen mit RFS, KSV-LILI und KSV über jeweils ein Mandat freuen. Die Koalition von 2013 kann und wird weitergeführt werden, eine alternative Mehrheit geht sich nur mit AG, FLÖ und JUNOS aus.

    Der größte Verlierer der ÖH-Wahlen 2015 ist mit knapp 26% die zweitschlechteste Wahlbeteiligung aller Zeiten. Das absolute Highlight liefert die Donau Universität Krems mit 0,6% abgegebenen Stimmen. Wissenschaftsminister und Orakel Mitterlehner prophezeit die Gründe für das geringe Interesse der Studierenden: “Es könnte an der Gesellschaftspolitik der Hochschülerschaft liegen und daran, dass die Wähler mehr direkte Serviceeinrichtungen wollen.” Ob er als Wirtschaftsminister auch der Wirtschaftskammer fundierte Tipps für eine höhere Wahlbeteiligung geben kann?

    Abschließend die im Titel versprochene Wählerstromanalyse. Da diese ohne Umfragen kaum möglich ist, und das Stimmungsbarometer an anderen Universitäten nicht beurteilt wurde, folgt hier das ins Blaue Raten für die MedUni Wien: Die Wählerschaft war wohl nach Jahren der ÖMU-Dominanz recht zufrieden mit der Leistung der UFMUW, und hat diese mit der Wiederwahl und 4% mehr Stimmen belohnt.

    Die WUM konnten ihr Wählerpotential nicht ausnutzen. Im öffentlichen Auftritt wurden ehemalige ÖMU-Anhänger nicht wirklich angesprochen. Mit vielen verschieden designten Wahlplakaten und -sprüchen, sank der Wiedererkennungswert, und der Vergleich mit Apple mutete dadurch am Schluss absurd an. Gleichzeitig wurde die Kandidatur (ehemaliger) ÖMU-Mitglieder bei WUM nicht überall positiv aufgenommen, und konnte aufgrund mangelnder Alleinstellungsmerkmale im Wahlprogramm nicht ignoriert werden.

    Wo und warum 6% des VSStÖ verschwunden sind, obwohl sich 19% der MedUni Wien Wähler in der Bundesvertretung für die Sozialisten entschieden haben, kann schwer erklärt werden. Vielleicht war man als UFMUW-Juniorpartner zu wenig sichtbar. Die Zahnmediziner von SFS konnten durch beeindruckende Wählermobilisierung auf Universitätsvertretungsebene 2% zulegen, die JUNOS steigerten sich um 0,2% und schlagen AG MED mit 3,1% um einen halben Prozentpunkt.

    Am Do, den 28.05.2015 um 18 Uhr findet auf Ebene 6M das erste Interref-Treffen der ÖH Med Wien nach den Wahlen statt. Teilnehmen können alle, die mitgestalten wollen, eigene Tagesordnungspunkte können unter uv@oehmedwien.com eingereicht werden. Nach dem Aufruf: Geht wählen folgt hier die Bitte: Geht partizipieren!
    WS – 26.05.2015

  • Alex hat die Teil-Sachen eingebaut, die was zentriert unter Artikeln sind. Die kommen, wenn man eine Checkbox beim Beitrag erstellen anklickt, oder? Wo die extra Facebook und Twitterbuttons herkommen weiß ich nicht.

  • Ja das stimmt.

  • podiumsdiskussion

    Der Wahlkampf an der MedUni Wien läuft auf Hochtouren. Endlich werden wieder Plakate zerrissen, beschmutzt und überbeklebt. Gemeinsame Erfolge sind vergessen, nur mehr der Wahlsieg zählt. Mit sieben Fraktionen sind die Mandate für die Hochschulvertretung heiß umkämpft. Wie schon vor zwei Jahren durfte nextdoc die Podiumsdiskussion der Spitzenkandidaten moderieren.

    Pünktlich um 16:30 Uhr begrüßte Cornelia Kreuter die zahlreichen Zuschauer im Hörsaal 1 der MedUni Wien. Mit viel Witz und Charme führte das vielgesundheit.at-Moderationstalent durch die 1 ½ stündige Diskussion, um danach dem fast genauso unterhaltsamen Armin Wolf das Feld im Livestream der Bundes-ÖH Elefantenrunde zu überlassen. Begleitet wurde sie von einem Kamerateam. Ein Video mit Interviews der Kandidaten gibt es auf vielgesundheit.at oder hier am Ende des Berichts.

    Die Spitzenkandidaten der unabhängigen Fachschaftsliste (UFMUW), dem Verband Sozialistischer Student_innen in Österreich (VSStÖ), den Jungen liberalen Studierenden (JUNOS), der Wiener unabhängigen Medizinstudierenden (WUM) und Doktor Mike by Aktionsgemeinschaft (AG MED) durften kleine Wahlkampfreden schwingen, zu Themen Stellung nehmen, die den Studierenden auf der Zunge brennen und miteinander streiten. Recht viel Einigkeit herrschte bei Johanna Zechmeister (UFMUW), Lukas Wedrich (VSStÖ), Sarah Hafian (JUNOS), Frédéric Tömböl (WUM) und Michael Hambrusch (AG MED) beim Thema Verbesserung der Lehre. Der Aufnahmetest sei ein notwendiges Übel und müsse evaluiert werden, nur der VSStÖ fordert die Abschaffung der Zugangsbeschränkung nach einer Hochschulfinanzierung wie im Modell des Nordischen Ministerrats.

    Die SIP soll geteilt werden und benötigt eine höhere Fragenqualität, JUNOS wollen Studierende bei deren Gestaltung miteinbeziehen, laut UFMUW und WUM soll ein Mix aus Wissen und praktischen Fähigkeiten abgeprüft werden. Der AG MED reicht ein Zugeständnis, bei dem einzelne Blöcke unabhängig vom restlichen Ergebnis bestanden werden können, für alles weitere sei die Funktionsperiode der ÖH zu kurz. Mehr Wahlmöglichkeiten und Flexibilität im Studium ist von allen Seiten erwünscht. Auch ein vermehrtes und verbessertes Angebot an E-Learning wird unisono gefordert.

    Kleine Unterschiede gibt es beim Thema Anwesenheitspflicht. Während AG MED die Sorge äußerte, dass bei weniger als 100% Anwesenheitspflicht im Spitalsalltag Reanimationen mangels Kenntnissen nicht mehr durchgeführt werden könnten, und WUM vorrechnete, dass 20% Fehlzeiten ein gesamtes Studienjahr wären, sind sich ihre Gegner mit einer Reduktion auf 80% Anwesenheitspflicht einig. Mit einem Onlinetool soll ein unkomplizierter Kleingruppentausch, der keinen Verwaltungsaufwand verursacht, möglich sein. AG MED forderte, die ÖH müsse selbst ein Tool entwickeln, welches auch unabhängig vom gut etablierten CampusOnline, wo Teilnehmerlisten erstellt werden, funktionieren sollte.

    Hitzig wurde die Diskussion über Frauenquoten, sodass sogar “Haider-Taferln” zum Einsatz kamen. WUM bezeichnen die Bestückung von Kommissionen mit mindestens 50% Frauen als “kompensatorische Benachteilung von Männern aufgrund einer Erbsünde”. Der VSStÖ sieht dies allerdings als sinnvolle Maßnahme, solange trotz Überzahl an Medizinerinnen immer nur noch 20% Professorinnen an der MedUni Wien lehren. JUNOS und AG MED lehnen Frauenquoten ab um keine “Quotenmedizinerinnen” zu schaffen. Für die Quotengegner reicht gezielte Frauenförderung aus. Die UFMUW spricht sich für Gleichberechtigung für alle aus. Auch einige Publikumsfragen im Anschluss behandelten das Thema weiter. Eine Erklärung, wie lange noch Frauenförderung ohne Quote betrieben werden müsse, bis sich etwas ändert, und konkretere Konzepte als “Frauen gezielt ansprechen und coachen” blieben die Kandidaten den Fragenden schuldig.

    AG MED wurde nicht müde, Kritik an der aktuellen ÖH-Exekutive aus UFMUW und VSStÖ zu üben. Eine Halbierung der Frequenz von öffentlichen Treffen gegenüber der ehemaligen Exekutive wurde mit mangelndem Interesse der Studierenden erklärt. Für die JUNOS wäre eine transparente ÖH wichtig. “Hose runter, alles herzeigen” gilt als Motto, was auf Nachfrage der Moderatorin allerdings nicht Aufnahmebedingung bei den JUNOS sei. Die UFMUW betonte die Wichtigkeit von unfraktionierten Mitgliedern in der ÖH, VSStÖ berichtete vom Start des Auschusses für Transparenz und Mitbestimmung. Die WUM planen, Mitarbeiter für einzelne Projekte gezielt zu fördern, womit mehr Partizipation erreicht werden soll.

    Das Publikum zeigte auch Interesse am nachgelagerten Studiengebührenkonzept der JUNOS. Die Frage, wie eine willkürliche Erhöhung der Gebühren auf mehrere tausend Euro, wie es in anderen Ländern mit Studiengebühren passiere, verhindert werden könnte, beantwortete Sarah Hafian damit, dass man auch eine Mehrwertssteuererhöhung nicht ausschließen könne. “Man darf nicht immer vom Schlechtesten ausgehen.”, so die Kandidatin. Zahlen, um wie viel Studiengebühren das MedUni Wien Budget entlasten würden, konnten nicht vorgelegt werden.

    Die WUM mussten sich aus dem Auditorium den Vorwurf gefallen lassen, sich im Wahlkampf mit fremden Federn zu schmücken. Laut Fragestellerin wäre ein KPJ-Feedbackworkshop ein Projekt der Curriculumdirektion gewesen, und nicht das einer Fraktion. Als Antwort wurde ein “durchgearbeiteter Nachtdienst” um die Teilnahme von Studierenden zu sichern akzeptiert.

    Nach den Publikumsfragen durften die Kandidaten mit einem Schlussstatement ein paar letzte Sätze an die Wähler richten. WUM betonte, sich wieder auf nette Zusammenarbeit in der ÖH nach dem Wahlkampf zu freuen. VSStÖ stellte das Thema soziale Absicherung in den Mittelpunkt. UFMUW brachte ein, dass man als einzige in allen Studienrichtungen Kandidaten stelle und weiter für eine Verbesserung der Lehre arbeiten wolle. Die JUNOS würden sich über eine Chance wie vor zwei Jahren für eine neue, junge Fraktion wünschen und AG MED plant, viele Themen umsetzen zu wollen.

    Nach spannenden 1 ½ Stunden blieb der Moderatorin am Schluss nur noch die Eröffnung des Buffets. Noch einmal weisen wir auf die vom 19.-21. Mai stattfindenden ÖH-Wahlen im Bauteil 88 hin. Nur wer nicht wählt hat nichts zu sagen.

     

    vielgesundheit.at hat im Anschluss an die Diskussion die Kandidaten interviewt.

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