Evaluierung

Evaluierung im Detail

Krankenhaus
Allgemeines Krankenhaus der Stadt Wien
Fachrichtung
Nephrologie
Station/Abteilung
20
Einsatzbereiche
Station 
Inhalt
Fallbesprechung 
Zeitraum
02.10.2017 - 25.01.2018
Heimatuni
Wien
Unterricht
1x pro Woche 
Erstellungsdatum
18.03.2018
Von
anonym

Bewertung (klinisch-praktisches Jahr)

Zusammenarbeit mit ärztlichen Kollegen
Zusammenarbeit mit der Pflege
Theoretische Ausbildung
Selbständiges ärztliches Arbeiten
Arbeitsklima
Arbeitsbelastung
Dienst-/Urlaubsplanung
Praktische Ausbildung
Verhältnis ärztlicher/nichtärztlicher Tätigkeiten
Integration ins Team
Betreuung und Backup
Dienstzeiten
Fortbildungen
Ausstattung
Kantine/Mensa
Wissenszuwachs
Gesamtbewertung

Tätigkeiten

EKGs, Patienten aufnehmen, Punktionen, Braunülen legen, Blut abnehmen, Briefe schreiben, Untersuchungen anmelden, Patienten untersuchen

Sonstige Angaben

Arbeitsbeginn
7:00 - 8:00 Uhr
Arbeitsende
16:00 - 17:00 Uhr
Studientage
Gar nicht
Sonstiges
Kleidung gestellt, Essen frei/günstiger, Aufwandsentschädigung/Gehalt, Mittagessen regelmäßig möglich
Gehalt (EUR)
650

Persönlicher Bericht

Im Großen und Ganzen würde ich das Tertial als durchschnittlich bewerten. Vorweg muss man sagen, dass am AKH auf den meisten Abteilungen die meisten Ärzte (Assistenten und auch Oberärzte) rotieren. Das bedeutet, dass der Bericht natürlich für die Ärzte zutrifft, die in diesem Zeitraum dort waren, aber das kann sich ändern.

Tätigkeiten sind hauptsächlich Patientenaufnahmen die entweder geplant kommen (selten), oder über die Transplantchirurgie nach Transplantation, oder über die Notfallabteilung wo sie schon initial therapiert wurden. Es wird sehr viel Wert auf gründliche Aufnahmen gelegt, welche auch prompt im Computersystem dekursiert werden. Wenn man damit fertig ist, bespricht man die weiteren Maßnahmen mit den Ärzten und je nach Fall hat man mal mehr Zeit die Maßnahmen zu besprechen, oder mal weniger Zeit. Vor allem die Assistenzärzte haben sich fast immer Zeit genommen meine Fragen zu beantworten.

Die zweite Hauptaufgabe ist das Verfassen von Entlassungbriefen.

Die Visiten sind von sich aus meist sehr lange und lassen deshalb wenig Zeit die Fälle mit dem Oberarzt zu besprechen. Gezielte Fragen werden aber immer gerne beantwortet.

Die Haupttätigkeiten beschreiben die Problematik in dem Tertial. Zwar sind die Kollegen alle sehr nett und auf persönlicher Ebene wirklich toll, so bleibt leider einfach keine Zeit (und oftmals auch Lust!) für echtes Teaching. Gerade bei den Krankheitsbildern auf dieser Station fühlt man sich bei dem ein oder anderen Entlassungsbrief verloren. KPJ Mentoring wird extrem stiefmütterlich behandelt.

Der Umgang auf der Station und mit der Pflege ist gut, vorausgesetzt man ist sich nicht zu gut überall mitanzupacken, wenn es mal notwendig ist. Es wird erwartet, dass man morgens bei den Blutabnahmen hilft. Danach startet die Morgenbesprechung, die rund eine Stunde dauert. Nach der Morgenbesprechung kommt entweder eine Aufnahme, oder man schreibt einen Brief vor. Spätestens zur Visite kommt dann eine Aufnahme, welche man abarbeitet. An den meisten Tagen hat man Zeit Mittagessen zu gehen. Manchmal geht es sich nicht aus. Ärztliche Fortbildungen gibt es nur unregelmäßig. KPJ Fortbildungen jeden Donnerstag. Der Arbeitstag endet in der Regel um 16 Uhr nach der Dienstübergabe. Trotzdem kann es oft passieren, dass es länger dauert.

Zur Organisation kann man im Allgemeinen sagen, dass es viele Dinge gibt, die frustrieren. Die Arbeitsabläufe sind verbesserbar und die Gegebenheiten für die Studenten mehr als dürftig. Man ist immer an einen freien Arzt oder Pflege Computer angewiesen, was Aufnahmen und Briefe teilweise sehr erschwert. Es gibt keinen Zugang zu den Umkleiden auf der Station, sondern man muss sich einen Spind im 8. Stock mieten.

Wem kann ich diese Station empfehlen?

Kollegen mit umfangreichem Wissen in der Inneren Medizin, oder jene, die wirklich an der Nephrologie interessiert sind.

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