Infografik: die neue Ausbildung in der Lehrpraxis

Ausbildung in der Lehrpraxis

Die neue Ärzte-Ausbildungsverordnung hat auch Auswirkungen auf die Ausbildung in der Lehrpraxis. Wir haben für euch das neue Modell für Allgemeinmediziner in einer Infografik aufbereitet.

Während die alte Ausbildungsverordnung relativ flexibel war, folgt die Neue einem Stufenschema, in dem ein Schritt nach dem anderen absolviert werden muss. Es gibt nun nicht mehr die Möglichkeit direkt nach dem Studium in einer Praxis zu beginnen. Ihr könnt euch sogar gar nicht erst in die Ärzteliste eintragen lassen, bevor ihr die Basisausbildung nicht abgeschlossen habt.

Allgemeinmedizin in der Lehrpraxis: die neue Ausbildungsverordnung

Nach der Basisausbildung hat jeder Arzt in Ausbildung nun die Möglichkeit, im Rahmen des 27-monatigen Spitalsturnus maximal 12 Monate in einer Praxis zu absolvieren.

Die Fachgebiete

  • Kinder- und Jugendheilkunde
  • Othopädie und Traumatologie
  • Psychiatrie und Psychotherapeutische Medizin

nehmen jeweils 3 Monate in Anspruch.

Zudem besteht die Möglichkeit, für mindestens 3 Monate aus folgenden Wahlfächern zu wählen:

  • Haut- und Geschlechtskrankheiten
  • Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde
  • Augenheilkunde und Optimetrie
  • Urologie
  • Neurologie

Nach Abschluss des Turnus ist noch eine 6-monatige allgemeinmedizinsche Ausbildung in einer Lehrpraxis zu absolvieren. Das heißt: die maximale Ausbildungszeit außerhalb des Krankenhauses liegt bei 18 Monaten. Ebenfalls neu: Es können alle Fächer der Lehrpraxis, nicht nur wie zuvor die Allgemeinmedizin, im vollem Ausmaß (1:1) angerechnet werden.

Mehr Informationen darüber erhaltet ihr in der aktuellen Doktorinwien.

Infografik: Die neue Ausbildung in der Lehrpraxis – Allgemeinmedizin

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