9 Tipps für das Bewerbungsgespräch

mann im anzug

Gratulation: du hast einen Termin zum Vorstellungsgespräch! Wir geben dir 9 Tipps, wie du auch diese Hürde locker nehmen kannst.

1. Mach einen Luftsprung.

Eine Einladung zu einem Vorstellungsgespräch bedeutet, dass deine schriftliche Bewerbung überzeugt und du das Interesse an deiner Person wecken konntest. Du kannst dir auf die Schulter klopfen, den ersten Schritt hast du geschafft.

Du brauchst noch Tipps für das perfekte Bewerbungsschreiben? Dann schau doch mal hier vorbei.

2. Wann, wo, wer?

Vor allem bei telefonischer Vereinbarung des Termins empfiehlt es sich, sich die Daten zum Gespräch schriftlich bestätigen zu lassen. Das ist für die meisten Personaler kein Problem und es kann unangenehme Situationen vermeiden, wie zum Beispiel, dass man am falschen Ort auftaucht und/oder die falsche Ansprechperson angibt.

Falls dir das Spital noch nicht bekannt ist, mache dich rechtzeitig vor dem Termin mit den örtlichen Begebenheiten vertraut.

3. Kein Kampf mit dem Kleiderschrank

Wichtiger Tipp: Fühle dich wohl in dem was du trägst und verkleide dich nicht. Gleichzeitig darfst du nicht vergessen, dass es dein Bestreben sein sollte, einen möglichst professionellen Eindruck zu erwecken und durch das Auftreten und Benehmen zu bestätigen, dass du die richtige Person für die offene Stelle bist.

Für unsere männlichen Kollegen gilt: Anzug, bzw. Sakko und gediegene Jeans. Für die Frauen unter uns: Hosenanzug oder Business-Kleid. Viele halten dies jedoch für übertrieben und setzen zumindest auf ein Polo-Shirt, Hemd oder Bluse.

4. Der Ablauf

Ein „idealtypischer“ Ablauf eines Bewerbungsgespräches wäre, dass der Gesprächspartner sich und die Stelle vorstellt und dir danach Raum gibt, dich zu präsentieren. Dann beginnt oft die Fragerunde: es kann sein, dass dir hier so richtig auf den Zahn gefühlt wird. Danach bist du an an der Reihe und darfst noch offene Fragen deinerseits klären.

Abweichungen sind hier aber nicht selten, so kann einem auch ein saloppes „Erzähln´s einmal“ als Einstieg entgegengeworfen werden. Also… be prepared.

Wer schon vor dem Gespräch wissen möchte, was in der Klinik seiner Träume so vor sich geht, sollte einen Blick in unseren Kliniken-Check werfen.

5. Fragerunde

Auch auf die klassischen Bewerbungsfragen sollte nicht vergessen werden. Die Fragen nach Stärken oder Schwächen, wo man sich in fünf Jahren sieh und dergleichen stehen bei Personalern weiterhin ganz oben auf der Liste. Wenn du dich z.B. für eine Assistentenstelle bewirbst, wird dir mit ziemlicher Sicherheit die Frage gestellt: ”Warum gerade dieses Fach?”.

Zusätzlich wirst du wahrscheinlich über deinen bisherigen Lebenslauf befragt. Überzeuge die Anwesenden, dass du nicht nur die/der Richtige für die Stelle bist, sondern dass auch die Stelle genau die Richtige für dich ist und ideal in deinen Werdegang hineinpasst.

Zu den Klassikern im Bewerbungsgespräch gehören außerdem:

  • „Was sind Ihre Karrierepläne? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?”
  • „Was sind Ihre Stärken? Was sind Ihre Schwächen?”
  • „Was war Ihre größte Errungenschaft?”
  • „Warum möchten Sie bei uns als Ärztin/Arzt arbeiten?”

Sei am besten schon vor dem Gespräch ehrlich zu dir selbst und reflektiere ganz genau, was dich ausmacht und warum. Stehe zu deinen Fehlern sei aber auch zu Recht stolz auf deine Erfolge.

6. Sei interessiert

Meist wird dir auch die Gelegenheit gegeben, einige Fragen über das Spital und die angebotene Position zu stellen. Nütze diese Gelegenheit und zeige einmal mehr dein Interesse und deine Motivation. Vermeide nach Informationen zu fragen, auf die schon eingegangen wurde oder welche leicht öffentlich (z.B. im Internet; recherchiere deshalb ausführlich vor dem Vorstellungstermin!) abrufbar sind.

Tipp: Notiere dir deine Fragen am besten vor dem Bewerbungsgespräch auf einer Liste, die du während des Gesprächs (gedanklich!) abhaken kannst. Relevant sind z. B. Dienstzeiten, Arbeitszeitmodelle, Urlaubsregelung (es gibt teilweise Urlaubssperren direkt nach Beginn an einer neuen Arbeitsstelle) und Stehmonate.

7. Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen

Natürlich lernt man durch jedes Vorstellungsgespräch. Aber deswegen sollte man sein erstes Gespräch nicht gleich aufs Spiel setzen und mit Freunden und Verwandten die Bewerbungssituation üben. So erhältst du auch direktes Feedback, was dir beim autonomen Training vor dem Spiegel verwehrt bleiben würde.

8. Sei authentisch

Auch wenn sich die Aufforderung zur Authentizität wie eine „no na“ Sache anhört, ganz so einfach ist es dann meist doch nicht. Wessen Nerven vor einem Gespräch blank liegen, der kann sich vielleicht nicht mehr authentisch verhalten. Zur Stressbewältigung wird dann die Unsicherheit überspielt und die Authentizität ist dahin.

Deswegen versuchen ruhig zu bleiben und lieber im Gespräch darauf hinweisen, dass man nervös ist. So erntet man eher Verständnis, als wenn man durch Überspielen eventuell sogar überheblich oder unsympathisch wirkt.

9. Keep calm!

Bei allen Tipps und Ratschlägen, bitte vergiss nicht: du bist kein Bittsteller, sondern hast selbst allerhand zu bieten! Ein Bewerbungsgespräch ist auch nur ein Gespräch zwischen zwei (oder mehreren) erwachsenen Menschen auf Augenhöhe.

Den Traumjob noch nicht gefunden? Hier geht es direkt zu den offenen Stellen. 

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