Evaluierung

Evaluierung im Detail

Krankenhaus
Krankenhaus Hietzing mit Neurologischem Zentrum Rosenhügel
Fachrichtung
Notfallmedizin
Station/Abteilung
Abteilung für Notfallmedizin (Notfallambulanz)
Einsatzbereiche
Station, Notaufnahme, Diagnostik, Ambulanz 
Inhalt
EKG, Patientenvorstellung, Fallbesprechung 
Zeitraum
01.04.2017 - 01.05.2017
Heimatuni
Wien
Unterricht
0x pro Woche 
Erstellungsdatum
07.05.2017
Von
anonym

Bewertung (Famulatur)

Zusammenarbeit mit ärztlichen Kollegen
Zusammenarbeit mit der Pflege
Theoretische ausbildung nicht bewertet
Selbständiges ärztliches Arbeiten
Arbeitsklima
Arbeitsbelastung
Dienst-/Urlaubsplanung
Praktische Ausbildung
Verhältnis ärztlicher/nichtärztlicher Tätigkeiten
Integration ins Team
Betreuung und Backup
Dienstzeiten
Fortbildungen nicht bewertet
Ausstattung
Kantine/Mensa nicht bewertet
Wissenszuwachs
Gesamtbewertung

Tätigkeiten

Braunülen legen, Blut abnehmen, Briefe schreiben, Untersuchungen anmelden, Patienten untersuchen, Notaufnahmen, EKGs, Eigene Patienten betreuen

Sonstige Angaben

Arbeitsbeginn
Nach Bedarf
Arbeitsende
Schichtdienst
Studientage
Frei verfügbar
Sonstiges
Kleidung gestellt, Essen frei/günstiger, Mittagessen regelmäßig möglich

Persönlicher Bericht

tl:dr

Ich hab mich dort sehr gut aufgehoben gefühlt! Medizinisch und zwischenmenschlich sehr gut.

Zum Organisatorischen:

Das Sekretariat sagt, die Studenten sollen sich die Dienste abwechselnd einteilen, so dass nicht zu viele Studenten gleichzeitig in der Ambulanz sind. Das macht auf jeden Fall Sinn, da es nur begrenzt Behandlungsplätze gibt.

In der Praxis gab es bei uns Überschneidungen aber den Ärzten und dem Pflegedienst war es egal. Ich glaube die Richtlinie kommt vom Chef und dient nicht nur dem Spital, sondern auch den Studenten um was zu lernen. (wie gesagt, begrenzter Platz)

Also macht man seinen Dienst eben entweder Vormittags, Nachmittags, oder direkt 12h etc. Das kann man sich einteilen wie man will. Es wird nicht nachgefragt. (Selbstorganisation).

Zum Mittagessen: Ich war leider nicht, aber es gibt eine vergünstigte Mensa.

Arbeit im Team:

Sehr gut. Man ist mit eigentlich allen Kollegen per Du und Vornamen. (ich habe die meisten OÄ dennoch gesiezt, aber der Umgang war genauso unkompliziert wie mit allen anderen Kollegen)

Das Miteinander im Team, vor allem zwischen Pflege und ärztlichem Dienst ist, ist zu jeder Sekunde gegeben.

Tätigkeiten:

Es wird einem Studenten von Anfang an sehr viel zugetraut, aber nicht fordernd. Man kann, wenn man will Patienten vollständig alleine Untersuchen. Anschließend bespricht man mit einem Arzt die erhobene Anamnese und den Status und was man daraus für Schlüsse zieht und welche Behandlung man sich überlegt hat. Natürlich kann man zu jeder Zeit Hilfe zuziehen.

Man kann wenn man unsicher ist auch bei den Untersuchungen nur zuschauen, oder sich langsam rantasten (Status mit Arzt machen, oder Anamnese machen und Arzt macht den Status etc.).

Wer will kann auch ganz viel Venflonstechen üben; denn jeder PatientIn bekommt einen. Wer das nicht will, der kann die Pflege darum bitten. Die sieht es als wirkliche Selbstverständlichkeit ihrer Tätigkeit, (u.a.) Venflons zu stechen und EKG zu schreiben.

Zur Fallbesprechung steht der Arzt oder die Ärztin natürlich bereit. Auch sämtliche Untersuchungen oder Anordnungen können mit den Ärzten dort adhoc besprochen werden. Wie oben erwähnt wird man wirklich gut ins Team integriert und es gibt keine Hemmschwellen was zu fragen.

Zu meinen Wertungen:

Theoretische Ausbildung bzw. Fortbildung: Ich weiß nicht ob es welche gibt. Ich habe davon nichts mitbekommen, kann aber auch an meinen Arbeitszeiten gelegen sein.

Integration ins Team, Betreuung und Backup: Luxusprobleme die glaube ich in einer Notfallambulanz nicht zu erfüllen sind: Es wäre in einer ruhigen Minute ganz angenehm, wenn man jemanden hätte der fragt ob man generell was wissen möchte oder Fragen hat oder ähnliches. Sei es medizinischer oder organisatorischer Natur. Das ist aber wie gesagt bei einer Notfallambulanz echt schwer durchsetzbar. Dazu kommt der Schichtdienst der Belegschaft (man lernt viele verschiedene Leute kennen) und die Nachrangigkeit als "Famulant".

Dienstzeiten und Urlaub: Prinzipiell scheint es die Belegschaft nicht zu interessieren (bzw fühlen sich nicht verantwortlich) ob oder wann man kommt. Das ist natürlich zur freien Zeiteinteilung ein enormes Plus. Wenn man aber ehrlich auf die Anzahl der Stunden kommen will, so muss man sich eben mit den studentischen Kollegen absprechen, und dadurch hat man einfach weniger Zeit oder Flexibilität.

Theoretisch könnte man auch nur einen einzigen Tag als 25h Dienst pro Woche machen und die Famulatur so abschließen. Aber ich weiß nicht ob das fürs Lernen so sinnvoll ist.

Zusammengefasst:

Volle Empfehlung meinerseits für Leute die sich für Notfallmedizin aber auch Allgemeinmedizin interessieren, oder die generell einen großen Überblick haben möchten (Nachteil: Patientengeschichten schwer nachverfolgbar, wenn sie nicht aufgenommen werden)

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