Arzt Ausbildung

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Basisausbildung

Mit 1. Juni 2015 gelten für die Allgemeinmedizin- und Facharzt-Ausbildung neue gesetzliche Bestimmungen. Das bringt neue Herausforderungen für alle Krankenhäuser in Österreich. Zwei Systeme werden jahrelang parallel laufen. Damit soll aber auch die Ausbildung junger Mediziner/Innen einheitlicher strukturiert werden.

Ärzte, die bereits vor dem 31. Mai 2015 Ausbildungszeiten absolviert haben und in die Ärzteliste eingetragen sind, können ihre Ausbildung nach den bisher geltenden Bestimmungen fertigstellen (Unterbrechungen der Ausbildung, u. a. durch Karenzzeiten, wirken sich nicht nachteilig aus). Selbstverständlich besteht für diese Ärztegruppe auch die Möglichkeit zum Umstieg auf die neue Ausbildungsordnung.

 

Welche Vorteile darf man sich von der Ärzteausbildung „NEU“ erwarten?

  • Beginn mit einer 9monatigen Basisausbildung im zur Vermittlung grundlegender Kenntnisse der Patienten- und Notfallversorgung unabhängig des weiteren Ausbildungsweges (Arzt für Allgemeinmedizin oder zum Facharzt).
  • Einheitliche Struktur der Ausbildung
  • Praxisbezogene Vermittlung der Lehrinhalte
  • Schnelleres Erreichen des Ausbildungszieles
  • Sicherung der Ausbildungsqualität durch Neu-Evaluierung und regelmäßige Re-Zertifizierung der Ausbildungsstellen.
  • Ausbildungsmöglichkeit an verschiedenen Ausbildungsstellen unterschiedlicher Orte, die die Lehrinhalte der fortgeschrittenen Facharztausbildung vermitteln.
  • Wegfall der bisherigen Absolvierung in Gegenfächern (diese werden bedarfsweise im II. Teil der Facharztausbildung über „Lehrmodule“ vermittelt).

Neben der Ausbildung zum Facharzt wurde auch die Ausbildung zum Allgemeinmediziner angepasst und um die praktische Ausbildung in Lehrpraxen erweitert.


  • Herz- Kreislauferkrankungen
  • Depressionsstörungen (Suizidversuche)
  • Cerebrovaskuläre Erkrankungen
  • Alzheimer/Demenz
  • Gehörverlust im Erwachsenen alter
  • Lungenkrebserkrankungen (Trachea, bronchus, lung cancers)
  • Alkoholerkrankungen
  • Atemwegserkrankungen
  • Diabetes
  • Erkrankungen des Verdauungstrakts
  • Sehschwäche
  • Osteoarthritis
  • Verkehrsunfälle
  • Darm- Krebs Erkrankungen (Colon und rectum cancers)
  • Brustkrebs

Die auf die Basisausbildung folgende Ausbildung zum Allgemeinmediziner umfasst zumindest folgende Fächer:

  • 9 Monate Innere Medizin
  • 3 Monate Frauenheilkunde und Geburtshilfe
  • 3 Monate Kinder- und Jugendheilkunde
  • 3 Monate Neurologie
  • 3 Monate Orthopädie und Traumatologie
  • 3 Monate psychotherapeutische Medizin
  • 3 Monate Wahlfach: Zur Auswahl stehen Anästhesie und Intensivmedizin, Augenheilkunde und Optometrie, Haut- und Geschlechtskrankheiten, HNO oder Urologie

Des Weiteren ist die verpflichtende Absolvierung von Inhalten aus der Dermatologie und Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde geplant

6 Monate Lehrpraxis beim Arzt für Allgemeinmedizin als letzter Ausbildungsabschnitt:

 – Erhöhung auf 12 Monate (ab 1.7.2027), Möglichkeit neben der Ausbildung in der Lehrpraxis auch in einer Krankenanstalt im Rahmen von Nacht- oder Wochenenddiensten tätig zu werden

 – Konsiliarausbildung in einzelnen Fächern möglich, jedoch zumindest 30 Stunden/Woche tätig (auch in Kombination mit einer Tätigkeit in einer Lehrpraxis)

  • Entfall der Nebenfächer
  • neues Sonderfach: Orthopädie und Traumatologie
  • Sonderfach-Schwerpunktausbildung
    • pro Sonderfach max. 6 Module + 1 wissenschaftliches Modul zur Auswahl: verpflichtende Absolvierung von 3 Modulen zu je 9 Monaten
  • Allgemeine Innere Medizin
  • Innere Medizin und Kardiologie
  • Innere Medizin sowie Gastro- und Hepatologie
  • Innere Medizin und Rheumatologie
  • Innere Medizin und Endokrinologie
  • Innere Medizin und Nephrologie
  • Innere Medizin und Hämatologie/Onkologie
  • Innere Medizin und Angiologie
  • Innere Medizin und Intensivmedizin
  • Innere Medizin und Infektiologie
  • Neues Sonderfach: Gefäßchirurgie.
  • Sonderfach Chirurgie bleibt unter der Bezeichnung Viszeral- und Allgemeinchirurgie.
  • Zusammenführung der Fächer Orthopädie und orthopädische Chirurgie sowie Unfallchirurgie in das neue Sonderfach Orthopädie und Traumatologie.

Insgesamt kann man sich derzeit 12 Monate LP für den Turnus Allgemeinmedizin und den Turnus Facharzt eines Sonderfaches anrechnen lassen.

Turnus Allgemeinmedizin – Lehrpraxis anrechenbar beim Allgemeinmediziner,

bei den Fachärzten für

  • HNO,
  • Dermatologie,
  • Gynäkologie
  • Neurologie/Psychiatrie

Turnus Facharzt – Lehrpraxis aller Fächer anrechenbar

Liste aller Lehrpraxisberechtigten Ordinationen: Liste

Achtung: Nur eine Lehrpraxis ist nur anrechenbar, wenn sie nach dem Kollektivvertrag für Lehrpraxen bezahlt wird.

Zeitraum: Insgesamt sind 12 Monate anrechenbar .

Anmeldung und Durchführung: NICHT sofort nach der Promotion möglich!, während der Ausbildung und auch am Ende schon.

Du möchtest selber eine  Lehrpraxis anmelden?

Nach einer dreijährigen Tätigkeit als niedergelassener Arzt mit Kassen kann um die Bewilligung angesucht werden.

Das Formular erhaltest du über die Rechtsabteilung der Ärztekammer für Wien. Laut ÄK dauert die Frist ca. 2-3 Monaten und danach stellt dir die Österreichische Ärztekammer eine Bewilligung zur Führung einer Lehrpraxis aus.

Links:

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